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Benno Erdmann
Martin Knutzen und seine Zeit
Ein Beitrag zur Geschichte der wolf
fischen Schule
und insbesondere zur Entwicklungsgeschichte Kants

Hrsg. und eingel. von Klaus H. Fischer
2005, 229 S., Pb., Format 13 x 19,5 cm, 19,80 Euro
ISBN 978-3-928640-74-9

Martin Knutzen gehört zu den "vergessenen" Philosophen des 18. Jahrhunderts. Wenngleich sein Name als Lehrer Kants häufig genannt wird, so bleibt sein Leben und Werk im Dunkeln. Und dabei war Knutzen einer der brillantesten Denker, der wie kein anderer den Geist seiner Zeit verkörperte. So schuf er mit seinem Buch De causarum efficientium den entscheidenden Wendepunkt in der Auseinandersetzung um Leibniz' und Wolffs' Philosophie und wirkte durch seine theologischen Schriften mäßigend auf die Königsberger Pietisten, die bisweilen einen erbitterten Kampf gegen die Wolffianer führten.
Benno Erdmanns Schrift, die erstmals 1876 erschien, zeichnet das Lebensbild Martin Knutzens und ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Biographie Kants. Denn Erdmann (1851-1921)
versetzt den Leser in jenes Königsberg, als Immanuel Kant am Collegium Fridericianum erzogen und an der hiesigen Universität unterrichtet wurde. Hier war sein einflußreichster Lehrer Martin Knutzen, von dem Kant noch im hohen Alter mit tiefer Hochachtung sprach.

Aus dem Inhalt: Die geistige Entwicklung Königsbergs von 1700-1750 · Martin Knutzens Leben und Schriften · Der Streit um die prästabilierte Harmonie · Knutzens Systema causarum und seine Bedeutung für den Streit um die prästabilierte Harmonie · Knutzens naturwissenschaftliche Studien · Knutzen und Kant



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