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Gustav Theodor Fechner
Das Büchlein vom Leben nach dem Tode

Mit einem Vorwort von Klaus H. Fischer
"Zur Philosophie Gustav Theodor Fechners"

2001, 79 S., Pb., Format 13x19,5 cm, 12,00 Euro
ISBN 978-3-928640-64-0

Der Tod ist nicht das Ende des Lebens. Der Tod ist, so die etwas eigenartig anmutende Analogie Gustav Theodor Fechners (1801-1887), eine Geburt, also eine Lebensstufe. Das Leben ist mit dem Tod nicht verloren. Ebensowenig wie das Ewige nicht in das Zeitliche gebunden wird, darf das jenseitige Leben nicht in den "Staub der Endlichkeit" hineingezogen werden. Der Tod ist als Lebensstufe anzusehen, er beendet zwar die Sinnenwahrnehmung, eröffnet aber zugleich die Schauung des irdischen Lebens in Erinnerungsbildern und gewährt einen Ausgleich für das im Leben erlittene Leid. Mehr noch, die Verstorbenen können den Lebenden gegenwärtig sein und auf sie einwirken.

Nun bewegt sich Fechner in der Tat auf schwankendem Boden, im Grenzgebiet von Philosophie und Naturwissenschaft. Doch gerade hier will er Gewißheit schaffen. Mit einer hellen und bewußt optimistischen Schauung des Jenseits gibt er das Licht, um das jenseitige Dunkel zu erleuchten — und, was gerade heute vonnöten ist, er verhilft zu einem festen Standpunkt in der ausufernden Welle der Profan-Esoterik.


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