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Anselm von Feuerbach
Kaspar Hauser
Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2004, 104 S., Pb. Format 13x19,5 cm, 9,80 Euro
ISBN 978-3-928640-62-6

Der Gerichtspräsident und Kriminologe Anselm von Feuerbach (1775-1833) war der väterliche Freund und Beschützer des Nürnberger Findlings. Im verdankte Kaspar Hauser ein unbeschwertes zweites Leben, bis er durch einen Mordversuch erneut in Lebensgefahr geriet.
Anselm von Feuerbach war einer der wenigen Zeitgenossen Kaspar Hausers, der den schweren Seelendefekt erkannte, der dem Buben während seiner Gefangenhaltung zugefügt wurde. Er diagnostizierte das an Kaspar begangene Verbrechen, das durch die Freiheitsberaubung und die Verhinderung einer normalen geistigen und schulischen Entwicklung einen psychologischen Defekt herbeiführte. Von Feuerbach schildert Kaspar mit warmherziger Sympathie aus der persönlichen Betroffenheit über das Schicksal dieses Jungen. Es ist das schönste und einflußreichste Buch über Kaspar Hauser, doch auch eines der heftig kritisierten.

Inhalt: Kaspars Ankunft in Nürnberg · Indizien für Kaspars Herkunft · Indizien für Kaspars Zurückgebliebenheit · Kaspars Gefangenhaltung und Überführung · Kaspars Lebens- und Sprachwelt · Kaspars sonderbares Empfindungsvermögen · Der Mordanschlag vom "schwarzen Mann" · Kaspars verlorene Jugend und Überforderung


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