Copyright © by Dr. Klaus Fischer Verlag



Klaus H. Fischer

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Klaus H. Fischer
Jean-Jacques Rousseau

Die soziologischen und rechtsphilosophischen Grundlagen seines Denkens

1991, 183 S., Format A 5, Pb, 24,50 Euro
ISBN 978-3-928640-00-8

Jean-Jacques Rousseau ist der überragende und wohl einflußreichste Denker unter den Philosophen des 18. Jahrhunderts. Rousseaus Denken hat zwei wesentliche Grundzüge. Erstens, die Lebensbedingungen der bürgerlichen Gesellschaft, ihre gesellschaftlichen und politischen Institutionen, widersprechen dem Wesen des Menschen, sie verhindern die Rückkehr zur Menschlichkeit. Zweitens, der Mensch ist für seine Lebensverhältnisse selbst verantwortlich. Er hat nicht nur sich selbst auf dem Gewissen, seine eigene Depravation im Zuge einer vorbehaltlosen und forcierten Zivilisation, er ist gleichermaßen für die gesellschaftspolitische und verfassungsmäßige Ordnung verantwortlich. Will der Mensch seine Glückshoffnungen erfüllen, muß er sich auf seine Natürlichkeit besinnen und die sozialen und politischen Institutionen aus der Natur der Dinge ableiten.
Weit davon entfernt, Rousseau als "phantastisches und imaginäres Wesen" vorzuführen, gibt der Autor eine klare Gliederung und eine grundlegende Einführung in das wissenschaftliche Werk Rousseaus.



Klaus H. Fischer
Machtkampf in Frankreich
Die Präsidentschaftswahlen von 1995
Ein Beitrag zur politischen Soziologie Frankreichs

1996, 339 u. 22 S., Pb., Format 13x19,5 cm, 40,30 Euro
ISBN 978-3-928640-50-3

Wenn in Frankreich der Kampf um die höchste Staatsmacht ausbricht, dann wird mit harten Bandagen gekämpft. Dabei wird nicht nur mit dem politischen Gegner abgerechnet, sondern die Kandidaten sind gezwungen – ein Vorteil der Direktwahl des Staatspräsidenten – einen glaubwürdigen Entwurf für die Zukunft vorzulegen. Doch nie waren die Rahmenbedingungen derart schlecht, angesichts der "fracture sociale", dem gesellschaftlichen Ausschluß von Millionen von Menschen, und der "fracture politique", jener gefährlichen, die Demokratie unterminierenden Distanz, welche sich zwischen den Politikern und den Bürgern breitmacht.
Der französische Präsidentschaftswahlkampf, der hier einer eingehenden Analyse unterzogen wird – mit der notwendigen Retrospektive auf die bisherigen Wahlen und der Einbindung der verfahrens- und verfassungsrechtlichen Grundlagen – wird nachhaltige Auswirkungen auf die französische Innen- und Europapolitik haben. Mit dem Sieg des Gaullisten Jacques Chirac wird eine Wende eintreten, die, so ist zu befürchten, nicht eine Konsequenz seiner Reformen, als vielmehr seiner in diesem Wahlkampf gemachten und nicht eingelösten Versprechungen sein wird.


Klaus H. Fischer
Bürger und Parteien
Verfahrensweisen deutscher und europäischer Politik

1993, 250 S., Pb., Format A 5, 24,50 Euro
ISBN 978-3-928640-10-7

Angesichts der gewaltigen Aufgaben, die durch Wiedervereinigung, europäische Integration, Umweltzerstörung, massenhafte Migrationen etc. gestellt sind, geraten die in den Parteiapparaten und Parteipolitiken verhafteten Politiker unter öffentlichen Druck und in eine gefährliche Distanz zu den Bürgern, weil sie nicht in der Lage sind, die gegenwärtigen Probleme zu lösen und sich dennoch an der politischen Macht festklammern. In ihrem rücksichtslosen Kampf um öffentliche Ämter und politischen Einfluß entwickeln die Politiker ein zweifelhaftes Verständnis von politischer Verantwortung, parteiischem Gehorsam und persönlicher Bevorteilung.
Der Verfasser analysiert paradigmatisch die Verfahrensweisen der zeitgenössischen Politik und weckt erhebliche Zweifel an der These, die Parteien würden die Interessen der Bürger vertreten.

Themen: Politiker · Parteien und Parteiapparate · Parteifunktionäre und Parteistrategien · Parteifunktionäre als Repräsentanten des Volkes · Gefahr von Rechts · Asylrecht zur Disposition · Vereinigung Deutschlands · Europäische Idee · Institutionelle Autokratie · Schmelztiegel von Maastricht · Kulturen und Gesellschaften


 

 

Klaus H. Fischer
Die Wahlen zur Französischen Nationalversammlung
21. u. 28. März 1993. Strategien, Zahlen. Einschätzungen

1993, 92 S., Pb., Format A 5, 19 Tab. 6 Schaubilder, 22,50 Euro,
ISBN 978-3-928640-03-9

Die Wahlen zur Französischen Nationalversammlung vom März 1993 wurden für die Sozialistische Partei zu einer verheerenden Niederlage. Die Sozialisten verloren, nachdem sie bereits in den vorausgehenden Regionalwahlen und Kantonalwahlen von 1992 schwere Einbußen hinnehmen mußten und im Senat in die Minderheit geraten waren, die Mehrheit in der Französischen Nationalversammlung. Die französischen Wähler stimmten in einem beeindruckenden Votum für die Parteien des rechten Wahlbündnisses Union pour la France aus RPR, UDF und DVD. Trotz dieses deutlichen Wählervotums und der paradigmatischen Bedeutung dieser Wahl für den Untergang des französischen Sozialismus bestehen Zweifel an der neuen Dimension der französischen Politik, denn: Staatspräsident ist nach wie vor der Sozialist François Mitterrand.
Der Verfasser analysiert den Wahlkampf und die Wahlstrategien der beteiligten Parteien und Wahlbündnisse und vermittelt dabei grundlegende Einsichten in das französische Wahl- und Regierungssystem. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der französischen Politik der kommenden Jahre.

 


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