Copyright © by Dr. Klaus Fischer Verlag


 

Jakob Frohschammer
"Kein heiteres Lebensbild"
Autobiographie

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2009, 93 S., Format 13x19.5, 12,80 Euro
ISBN 978-3928640-91-6

Wer an den Grundfesten der katholischen Kirche rüttelt, die Unfehlbarkeit des Papstes bezweifelt und seine apostolische Nachfolge leugnet, muß mit Verfolgung rechnen. Das mindeste, was dabei einem "katholischen" Kritiker geschehen kann, ist die Exkommunikation — und
Jakob Frohschammer (1821-1893) wurde exkommuniziert. Das mag für manchen eine heilsame Befreiung sein, für Frohschammer aber, selbst Priester und Theologieprofessor, bedeutete dies eine Zäsur, von der er sich nicht erholte. Das Stigma des exkommunizierten Priester haftete ihm an, auch als er später Philosophie in München lehrte.
Frohschammers Autobiographie ist ein Paradigma für den repressiven Umgang der katholischen Kirche mit ihren unliebsamen Kritikern.


Jakob Frohschammer
Die Unfehlbarkeit des Papstes

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2009, 65 S., Format 13x19.5, 10,80 Euro
ISBN 978-3928640-90-9

Die Bibel kennt keinen Papst und schon gar nicht einen "unfehlbaren". Die von den Päpsten in Anspruch genommene Unfehlbarkeit, selbst wenn sie nur auf Glaubensfragen bezogen wird, stammt nicht von Gott oder Christus, sondern ist eine päpstliche, bisweilen unheilvolle "Vermessenheit".
Frohschammer gibt eine Genesis des Unfehlbarkeitsdogmas, zeigt, wie sich die katholische Kirche in oft widersprüchlicher Weise des Unfehlbarkeitsdogmas bedient, um ihre Machtinteressen durchzusetzen, ganz im Gegensatz zu ihrer eigentlichen seelsorgerischen Bestimmung.



Jakob Frohschammer
Der Fels Petri in Rom
Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2009, 67 S., Format 13x19.5, 10,80 Euro
ISBN 978-3928640-89-3

Der Papst, ein direkter Nachfolger des Apostels Petrus, mit der himmlischen Schlüsselgewalt und irdischer Allmacht ausgestattet: welch eine eindrucksvolle und zugleich problematische Vorstellung, bedenkt man dies auf dem Hintergrund der neutestamentarischen Schriften und der historischen Tatsachen.
Frohschammer argumentiert in diesem Rahmen und kommt zur Erkenntnis, daß der Apostel Petrus nie in Rom war. Infolgedessen konnte er dort auch nicht 25 Jahre als römischer Bischof regiert haben und den Märtyrertod gestorben sein. Die Päpste stehen also weder in der Amtsnachfolge des Apostel Petrus
, noch ist der Vatikan eine von einem Jünger Jesu geschaffene Einrichtung.


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