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Theodor Herzl (1860-1904)
 

Theodor Herzl
Der Judenstaat
Versuch eine
r modernen Lösung der Judenfrage

Herausgegeben und mit einer Einleitung "Präliminarien in der Gründungsgeschichte des Staates Israel" von Klaus H. Fischer

Schutterwald/Baden 2011, Pb., 147 S., 12,80 Euro, ISBN 978-3-928640-98-5

Die Bedeutung Theodor Herzl in der Gründungsgeschichte des Staates Israels ist unbestritten. Der Herzlberg (
הר הרצל) in Jerusalem und das an dessen Fuß gelegene Herzl-Museum zeugen von der Bedeutung, die Israel seinem "Staatsgründer" Herzl beimißt. Nun erschien Herzl Buch "Der Judenstaat" erstmals im Jahre 1896, also über 50 Jahre vor der Staatsgründung. Wie konnte Herzl, der zwar jüdischer Abstammung war, doch keine eigentliche jüdische Erziehung genossen hatte, eine derartige Bedeutung erlangen?
Bei der Lektüre dieser Schrift, die mit fast agitatorischer Begeisterung geschrieben worden ist, wird der Leser erkennen, daß Herzl nicht nur seine Vision des Judenstaates in einen theoretischen Entwurf faßte, sondern den Weg der freiwilligen Auswanderung aus Europa aufzeigte, mit all den Problemen, die sowohl mit dem massenhaften Weggang der Juden, wie mit deren Einwanderung in Palästina entstünden.


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