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Josef Hickel
Kaspar Hauser
Nebst einer Selbstbiographie Kaspar Hausers, mit Anmerkungen von Dr. J. Meyer

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2004, 201 S., Pb. Format 13x19,5 cm, 14,80 Euro
ISBN 978-3-928640-66-4

War Kaspar Hauser ein Betrüger und Selbstmörder? Ja, so die Argumentation von Josef Hickel — und der ist nicht irgendwer. Als Spezialkurator ermittelte er in der Sache "Kaspar Hauser" und hatte monatelang persönlichen Umgang mit dem Nürnberger Findling.
In diesem Buch gibt Josef Hickel, in einer chronologischen Sammlung von Briefen an einen Freund, eine Darstellung des kurzen Lebens Kaspar Hausers, von seinem Auftauchen in Nürnberg bis zu seinem Tode. Der Leser erfährt wichtige Details aus dem täglichen Leben Kaspars, das, so die Schilderung des Briefeschreibers, wie unter einer Tarnkappe dahinzufließen scheint, bis das "wahre" Bild des Buben aufbricht und der Leser fast unvermittelt vor einem Lügner und Betrüger steht. Die Beweise sind freilich erdrückend — und dennoch, jeder sollte sich ein eigenes Urteil bilden.


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