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Georg Jellinek
Die Beziehungen Goethes zu Spinoza

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1996, 61 S., Pb.,13x19,5cm, 17,30 Euro
ISBN 978-3-928640-25-1

Mehr als hundert Jahre nach seinem Tode mußten vergehen, ehe Spinoza auch in Deutschland jene Wertschätzung erfuhr, die seiner Lehre angemessen ist. Etwa um das Jahr 1785, mit den Schriften von Jacobi und Mendelssohn, endete jene Zeit, in der Spinoza "wie ein toter Hund" behandelt wurde. Die Lehre Spinozas fand leidenschaftliche Verfechter: Einer davon war Goethe, der im Pantheismus des aus der Amsterdamer Synagoge verbannten Philosophen seine Vorstellungen über Gott und die Natur bestätigt sah.
Georg Jellinek wirft in dieser Abhandlung ein aufschlußreiches Licht auf diesen kaum beachteten philosophischen (1851-1911)
Hintergrund von Goethes Dichtung.

Inhalt: Spinozas Ethik · Goethes Disput mit Jacobi · Dichtung und Philosophie · Schauung des Göttlichen · Paradigma der intellektualen Liebe · Über Spinoza hinaus: Goethes Naturphilosophie · Spinoza und der deutsche Idealismus



Georg Jellinek
Das Recht der Minoritäten

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1996, 89 S., Pb., Format 13x19,5cm, 19,40 Euro
ISBN 978-3-928640-29-9

In der Demokratie ist die Mehrheitsentscheidung das gängige Verfahren, um politische Entscheidungen herbeizuführen. Damit sind freilich keine Garantien verbunden, daß die Rechte der Minderheiten respektiert werden. Der Minderheitenschutz erfordert vielmehr verfassungsrechtliche Vorkehrungen, unantastbare Grundrechte zum Schutz des Einzelnen und restriktive Verfahrensrechte zum Sicherung parlamentarischer Minoritäten.
Mit dieser Abhandlung liefert Georg Jellinek (1851-1911) einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Minderheitenrechts und zur Rechtsstellung von parlamentarischen Minderheiten in demokratischen Gesellschaften.

Inhalt: Entstehung und Konsequenzen der Mehrheitsentscheidungen · Das Wesen der Grundgesetze · Mehrheitswillen und Minderheitenschutz · Der Minderheitenschutz in den Verfassungen · Demokratisierung: Gefahr für die Rechte der Minderheiten



Georg Jellinek
Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1996, 117 S., Pb., Format 13x19,5cm, 22,50 Euro
ISBN 978-3-928640-30-5

Ursprünglich waren die Menschen- und Bürgerrechte auf die innerstaatlichen Rechtsverhältnisse der nordamerikanischen Konföderationsstaaten beschränkt. Gegenwärtig sind sie ein elementares Instrumentarium der Außenpolitik. Infolge ihrer tiefen Verwurzelung in der christlich-religiösen Tradition können sie freilich nur dort ohne Brüche in Verfassungen eingefügt werden, wo demokratische Institutionen vorliegen und die christliche Wertordnung gilt.
Georg Jellinek (1851-1911) zeigt in diesem Buch die Entwicklungsgeschichte von den allgemeinen naturrechtlichen Vorstellungen zu den individuellen, im positiven Recht kodifizierten Freiheitsrechten der amerikanischen Bill of rights und der französischen Déclaration des droits de l'homme et du citoyen. Letztere, den amerikanischen Verfassungen nachgebildet, ist im wesentlichen eine Kopie der Bill of rights von Virginia (1776).


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