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Emil Kraepelin
Zur Psychologie des Komischen

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2001, 103 S., Pb., Format 13x19,5 cm, 12 Euro
ISBN 978-3-928640-47-3

Wenn sich ein Sektor in den öffentlichen Unterhaltungsprogrammen ausgeweitet hat, dann ist es die Komik. Nun bedient sich der Komiker nicht nur des Komischen, um zu unterhalten, sondern auch, um Kritik zu üben. Freilich, nicht alle Komik ist komisch, nicht jeder empfindet eine komische Situation gleich stark. Der Satz: Sage mir, vorüber du lachst, und ich sage dir, wer du bist! Bezeichnet das individuelle Empfindungsvermögen und weist auf die Komplexität der psychologischen und physiologischen Mechanismen, denen das Komische unterliegt.
Emil Kraepelin (1856-1926) veranschaulicht hier die vielfältigen Spielformen der Komik und analysiert auf der Grundlage der physiologischen Psychologie die Situation, die uns komisch erscheint, — nicht um die Komik zu banalisieren, sondern um sie zu begreifen. Wer nach der Lektüre von Kraepelins Schrift noch lacht, weiß, warum er dies tut.

Aus dem Inhalt: Über die psychologische Analyse des Bewußtseins · Die Spielformen des intellektuellen Kontrastes · Die Quellen und psychologischen Effekte der Komik · Der Ausgleich der Kontrast- und Erwartungsspannung


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