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Paul J. Möbius
Goethe und die Geschlechter

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
ISBN 978-3-928640-42-8

Bei Goethe besteht ein Zusammenhang zwischen seiner Dichtung und seinen Liebschaften. Wenn Goethe verliebt war, etwa alle sieben Jahre, geriet er in einen Zustand erotischer Erregung, und das war zugleich eine Zeit der dichterischen Blüte.
Paul Julius Möbius (1853-1907), berühmter Neurologe und hervorragender Kenner Goethes, gibt hier einen Einblick in diesen wichtigen Hintergrund von Goethes Dichtung.

Inhalt: Goethes Erfahrungen mit Frauen: Liebesverhältnisse · Goethes "weibliche" Natur · Liebes- und Schaffensperioden · Die dichterischen Gestalten und ihre Vorbilder · Goethes Urteil über die Frauen: Über die Verschiedenheit der Geschlechter · Das Ewig-Weibliche: Bekenntnis Goethes oder Ideal der Frau?



Paul J. Möbius
Das Pathologische in Goethe

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1999, 109 S., Pb., Format 13x19,5 cm, 16,30 Euro
ISBN 978-3-928640-48-0

Wäre es denn völlig überzogen, die Familie Goethe als "Trinkerfamilie" zu bezeichnen? Nach Paul J. Möbius neigt man zu dieser Einschätzung, denn bei "Goethes" spielte der Alkohol eine geradezu vernichtende Rolle. Der Genius Goethe überlebte nicht in seinen Nachkommen, sondern in seinem dichterischen Werk, — als ob hier die ganze zusammenfassende Kraft seines Geschlechts zu einer letzten, immerwährenden Blüte gelangt wäre. Goethe war nicht nur selbst pathologisch, hier im vorwiegend geistigen Sinne der Genialität verstanden, er wurde vom Pathologischen angezogen und verkörperte in seinen dichterischen Gestalten zumeist pathologische, der Normalität und Banalität sich entziehende Naturen.
Wer mehr über das Pathologische in Goethe und seinen Werken erfahren möchte, über Glück und Leid, Liebschaften und Empfindungen, den Verlust seiner Angehörigen und die Umstände seines Todes, wird an diesem Buch nicht vorübergehen können.

Inhalt: Der Lebenslauf · Die Periodizität · Die Familie



Paul J. Möbius
J.-J. Rousseaus Jugend

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1999, 61 S., Pb., Format 13x19,5 cm, 11,20 Euro
ISBN 978-3-928640-46-6

Als Rousseau seine "Bekenntnisse" schrieb und vor den Zeitgenossen und der Nachwelt sein Leben ausbreitete, stand er inmitten eines unerbittlichen Kampfes gegen persönliche Verleumdungen, Unterstellungen, ja Verfolgung. Seine Autobiographie ist naturgemäß rückblickend, seine Jugend wird hier weder in ihrer eigenständigen Abgeschlossenheit, noch unter dem Aspekt seines späteren Lebens dargestellt und bewertet. Genau diesen Mangel behebt Möbius. Für ihn, den erfahrenen Arzt und Psychologen, ist die Betrachtung der Jugend Teil der Lebensbetrachtung und gewinnt ihre Bedeutung aus dem biographischen Gesamtzusammenhang.

Inhalt: Urteile · Das Komplott und die Paranoia · Die Kindheit im Elternhaus · Knabenzeit und geschlechtliche Reife · Frau von Warens und die Jahre der Wanderschaft · Rückkehr · Krankheiten · Die Formkraft der Lebensverhältnisse



Paul J. Möbius
Nietzsche
Krankheit und Philosophie

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
2000, 180 S., Pb., Format 13x19,5 cm, 18,30 Euro, ISBN 978-3-928640-67-1

Paul J. Möbius "psychiatrische" Untersuchung erfolgt auf der Grundlage von Nietzsches Schriften, privaten Aufzeichnungen und den Aussagen seiner Schwester. Möbius enthüllt die "intime" Familien- und Krankengeschichte eines Philosophen, der über Jahre an progressiver Paralyse litt und dessen Werk nach einem schweren Anfall gegen Ende 1888, von dem er sich nicht mehr erholte, abrupt endete, — zwölf Jahre vor seinem Tod.
Nun sind Krankengeschichten Privatsache und gehen die Öffentlichkeit nichts an. Doch Nietzsche selbst machte seine Krankheit "öffentlich" und konfrontierte seine Leser fortwährend damit. Bei ihm sind Krankheitszustände und Schaffensperioden nicht zu trennen. Doch dürfen wir so weit gehen zu sagen, Nietzsches Schriften seien letztendlich der Ausdruck seiner Gehirnkrankheit? Wenn ja, woran ist dies zu erkennen und welche Schriften sind davon betroffen? Dieses Buch gibt darauf Antworten.

Inhalt: Der ursprüngliche Nietzsche: die Abstammung, die Persönlichkeit · Die Krankheit: die Migräne, die Entwicklung der progressiven Paralyse · Das Ende  · Schlußbemerkungen


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