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Sessenheimer Pfarrhaus, zur Zeit der Brions
Rötelzeichnung von Wolfgang Goethe um 1770

 

August Ferdinand Näke
Heinrich Kruse
Wallfahrt nach Sessenheim
Die ersten Nachforschungen über das Liebesidyll von Goethe und Friederike

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2008, 84 S., Format 13x19.5, 9.80 Euro
ISBN 978-3928640-79-4

Die beiden Literaten August Ferdinand Näke und Heinrich Kruse unternahmen, auf den Spuren von Goethes Dichtung und Wahrheit, Wallfahrten in das unterelsässische Dorf Sessenheim. Näke im Jahre 1822, also zu Lebzeiten Goethes, und Kruse 1835.
Als Näke nach Sessenheim kam, um hier die Spuren Goethes aufzunehmen, über drei Jahrzehnte nach Goethes Abreise, gab es durchaus noch Informationsquellen, doch Näke befragte nur den dortigen evangelischen Pfarrer Friedrich Schweppenhäuser. Dessen Andeutungen und jene schon lange kursierenden Gerüchte, Goethes Jugendliebe Friederike Brion sei nicht rein aus seinen Armen gekommen, sei bei Goethes Abreise vielmehr schwanger gewesen, war der Beginn einer Auseinandersetzung um die Schuld Goethes. Heinrich Kruse, der 1835 nach Sessenheim kam, um den von Näke aufgeworfenen Fragen nachzugehen, brachte nicht nur Erstaunliches zutage, er "rettete" die Sessenheimer Lieder, Goethes schönste Gedichte.

 


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