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 Neuerscheinungen


 

 

 

Jean-Jacques Rousseau
Gesellschaftsvertrag
Textkritische Ausgabe

Übersetzung und Anmerkungen von Klaus H. Fischer
2., verbesserte Auflage, 2018, 255 S., Pb., Format 13 x19,5cm, 12 Euro
ISB
N 978-3-946764-03-8

Mit der Veröffentlichung des Gesellschaftsvertrages im Jahre 1762 beginnt für 
Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) ein "neues" Leben, gekennzeichnet von Verfolgung, Flucht und Diffamierung. Wohl kaum hat ein Buch über Staatsphilosophie eine so heftige Reaktion hervorgerufen und einen Autor in eine derartige Bedrängnis gebracht.
Rousseaus Idee vom frei geborenen Menschen, der weder sich selbst entäußern, noch seinen Willen übertragen kann, war für die damalige feudale Gesellschaftsordnung eine bedrohliche Vorstellung, — ist sie doch die Grundlage einer freiheitlichen politischen Ordnung, in der alle Staatsbürger gleichermaßen den allgemeinen Willen zur Geltung bringen und im Sinne des Gemeinwohls handeln. Im Gesellschaftsvertrag wird dargelegt, wie die politischen Willensbildungsprozesse in den unterschiedlichen Staatsordnungen ablaufen und wie die Grundzüge einer der Natur des Menschen entsprechenden staatlichen Ordnung beschaffen sein müssen, damit der Mensch weder verdorben wird, noch Gewalt über andere gewinnt.
Der Herausgeber gibt in zahlreichen Anmerkungen Hinweise zum Verständnis dieses Buches. Er legt den Gesellschaftsvertrag gleichsam in die geistige Wiege seiner Väter: Aristoteles, Platon, Grotius, Hobbes u. a. Dabei wird deutlich, der Gesellschaftsvertrag ist letztendlich die Konsequenz seiner staatsphilosophischen Verwurzelung.


 

 

 

      

       

Klaus H. Fischer
Zur Soziologie des Rechts
Vorstudien über sozialen Wandel durch Recht (1974 - 1976)

2018, Pb., Format 13x19,5 cm
Bd. 1: 242 Seiten, ISBN 978-3-946764-01-4
Bd. 2: 263 Seiten, ISBN 978-3-946764-02-1
Durchgehend paginiert, Bde 1 und 2: Euro 24,80

Seit Jahrhunderten vertraut der Mensch auf das Recht, um sein Leben zu ordnen, zu gestalten und zu schützen. Das Recht ist in alle Bereiche des Lebens vorgedrungen, überall hat der Mensch das Recht auf den Fersen. Gesetzgebung, Justizverwaltung und Richter arbeiten in einem gewaltigen Rechtssystem, bilden und aktualisieren Rechtsnormen, wachen über deren Einhaltung. Und dabei geht es nicht nur um eine Ordnungsfunktion. "Recht muß vielmehr verwirklichen und ausgestalten: den sozialen Rechtsstaat, die freiheitliche Demokratie und all jene verfassungsrechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Werte, die das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland ausweist." (S. 71)
Der Autor unternimmt eine soziologische Analyse von Recht und Rechtsnorm und zeigt die unterschiedlichen Intentionen jener Wissenschaften, die sich dem Recht angenommen haben: Rechtswissenschaft, Rechtssoziologie und Rechtsphilosophie.

Inhalt

Weitere Informationen auf: www.recht.doklafive.de

 

  

 

 

Klaus H. Fischer

Schulerziehung und Alltagsleben

Kindheitserinnerungen an Offenburg Albersbösch 1956 - 1960

 

2016, 156 S., Pb., Format 13x19,5cm, 12,80 Euro

ISBN 978-3-946764-00-7

 

Die Jahre 1956-1960 waren die Zeit des Aufbruchs. Die Zeit des Nationalsozialismus war überwunden, die Bundesrepublik Deutschland erstand, jung und dynamisch. In und um die Städte herum wurden neue Siedlungen gebaut, um ausgebombte Familien, Kriegsheimkehrer und Flüchtlinge unterzubringen. Auch der Offenburger Stadtteil Albersbösch gehörte dazu. Der Autor wohnte in diesem Stadtteil und besuchte hier die Eichendorffschule. In diesem Buch berichtet er aus seiner Volksschulzeit, aus einer autoritären Welt, in der die Kinder, im Zuge einer repressiven Pädagogik, gleichgemacht und zu gehorsamen Menschen erzogen wurden. Darüber hinaus erfährt der Leser, aus dem Blickwinkel des Autors, von "außerschulischen" Ereignissen und Gegebenheiten aus jener Offenburger Zeit, die nur noch in der Erinnerung weiterlebt.

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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