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Albrecht Ritschl
Theologie und Metaphysik
Zur Verständigung und Abwehr

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2008, 119 S., Format 13x19.5, 12,80 Euro
ISBN 978-3928640-86-2

Auch das theologische Denken hat erkenntnistheoretische Grundlagen. Deshalb ist es, so Albrecht Ritschl, vonnöten, daß der Theologe seine erkenntnistheoretischen Grundlagen offenlegt, damit jeder nachvollziehen kann, wie er zu seinen theologischen Erkenntnissen kommt.
Ritschls Schrift, die aus einem persönlichen Interesse entstand, nämlich den gegen ihn erhobenen Vorwurf, er benutze unterschwellig ein philosophisch gefärbtes Erkenntnisverfahren, zu entkräften, hat vor allem deshalb eine weiterführende Bedeutung, weil Ritschl die Theologie aus dem "Fahrwasser der Scholastik" zieht und gegen metaphysische Einflüsse wappnet.



Albrecht Ritschl
Über das Gewissen
Ein Vortrag

Mit einer Einleitung von Klaus H. Fischer: "Über den Richterstuhl des Gewissens"

2008, ca. 72 S., Format 13x19.5, 12,80 Euro
ISBN 978-3928640-87-9

Für Albrecht Ritschl ist das Gewissen und die aus dem Gewissensbegriff abgeleitete Tugend der Gewissenhaftigkeit die Konsequenz der in jedem Menschen vorhandenen Selbstbestimmung zum Guten. Diese Selbstbestimmung ist nicht von Natur gegeben, sondern wird erst durch die sittliche, will sagen christliche Erziehung gebildet, wobei die Individualtät des Gewissens durchaus gefördert wird.
Ritschls Gewissensbegriff entfaltet seine eigentliche Bedeutung in der protestantisch-christlichen Lebenswelt und gibt hier den Orientierungsrahmen für das sittliche Bewußtsein und eine das Gemeinschaftsleben fördernde Einsicht, allerdings vermag er folgenschwere Gewissenentscheidungen, etwa diejenige Luthers, nicht zu erklären.


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