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Graf Stanhope
Materialien zur Geschichte Kaspar Hausers

Eingel. und hrsg. von Klaus H. Fischer
2004, 105 S., Pb. Format 13x19,5 cm, 9,80 Euro
ISBN 978-3-928640-70-1

Die Rolle, die der Brite Lord Stanhope im Leben Kaspar Hausers spielte, ist ebenso nebulös wie seine Rolle an den deutschen Fürstenhöfen. Dieser Mann, der vorgab, sich aus Großmut und Menschenliebe um Kaspar Hauser zu kümmern, ihn als seinen Sohn adoptieren und nach England nehmen zu wollen, wurde alsbald zu einem Verfechter jener Theorie, wonach Kaspar Hauser ein einfacher Betrüger sei, der seine Vergangenheit verheimlichte und schließlich, als das Interesse an seinem persönlichen Schicksal zu erlahmen drohte, durch "ungewollten" Selbstmord aus dem Leben schied.
In den hier zusammengestellten Briefen zeigt sich die bisweilen rücksichtlose Vorgehensweise des Lords, der im Zusammenwirken mit dem Gendarmerie-Leutnant Josef Hi
ckel und Johann Georg Meyer, Kaspar Hausers Ansbacher Erzieher und Lehrer, den Nürnberger Findling retten und seine Vergangenheit aufdecken wollte, — doch etwas ganz anderes bewirkte.


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