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Max Weber
Der Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1996, 68 S., Pb., Format 13x19,5cm, 16,30 Euro
ISBN 978-3-928640-27-5

Der junge Gelehrte Max Weber bestimmt in dieser Schrift – sie folgt im wesentlichen seiner Antrittsvorlesung aus dem Jahre 1895 – die methodologischen Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit innerhalb der verstehenden Soziologie: Pragmatik der Analyse, Wertbewußtsein und Offenlegung der persönlichen Beurteilungskriterien.
Diese vom Herausgeber eingeleitete und in Kapiteln strukturierte Fassung von "Der Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik" ist ein wichtiger Grundbaustein im wissenschaftlichen Werk Max Webers.




Max Weber
Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1995, 102 S., Format 13x19,5cm, Pb., 22,50 Euro
ISBN 978-3-928640-07-7

In dieser Schrift skizziert Max Weber, anläßlich der Übernahme der Redaktion des "Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik" (1904), Mitherausgeber waren Werner Sombart und Edgar Jaffé, die methodologischen Grundlagen einer eigenständigen Sozialwissenschaft.
Wie gelangt die Sozialwissenschaft zu objektiv gültigen Wahrheiten? Von welchen Grundsätzen muß sich der Sozialwissenschaftler leiten lassen? Welche Methoden und Instrumentarien muß er einsetzen, um überhaupt soziale Phänomene erklären zu können? Welche Bedeutung spielen dabei die gesellschaftlichen Werte und individuellen Bewertungen des Forschers? Das sind einige der Fragen, die Max Weber in der vorliegenden Abhandlung in wenig systematischer, doch auf anschauliche Weise erörtert, — und so nicht nur dem fachwissenschaftlich gebundenen Leser eine präzise arbeitende Wissenschaft nahebringt.




Max Weber
Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland
Zur politischen Kritik des Beamtentums und Parteiwesens.

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1995, 217 Seiten, Format 13x19,5 cm, Pb., 24,50 Euro
ISBN 978-3-928640-16-9

Max Weber ist der prägnanteste Kritiker der deutschen Politik von der Ära Bismarck bis zum Ende des 1. Weltkriegs. In "Parlament und Regierung" analysierte er mit großer zeitgeschichtlicher Transparenz jene verhängnisvolle Epoche der deutschen Geschichte, die in die Katastrophe des 1. Weltkriegs führte. Durch eine echte Parlamentarisierung und Demokratisierung wollte er verhindern, daß die deutsche Politik nach der militärischen Niederlage erneut in die Hände politischer Dilettanten fällt.
Max Weber überträgt hier seine herrschaftssoziologischen Erkenntnisse auf die zeitgeschichtliche Analyse, darüber hinaus entwickelt er politische und verfassungsrechtliche Vorstellungen, die nicht nur die Weimarer Reichsverfassung beeinflußten, sondern weit in das Bonner Grundgesetz hineinreichen.

Themen: Die Erbschaft Bismarcks · Beamtenherrschaft und politisches Führertum · Verwaltungsöffentlichkeit und Auslese der politischen Führer · Die Beamtenherrschaft in der auswärtigen Politik · Parlamentarisierung und Demokratisierung · Parlamentarisierung und Föderalismus





Max Weber
Politik als Beruf

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1994, 93 S., Format 13x19,5cm, Pb., 15,20 Euro
ISBN 978-3-928640-06-0

Der Staat bedient sich, um die als Gemeinwille definierten politischen Interessen der Bürger durchzusetzen, der Gewalt. Gerade weil der Staat "das spezifische Mittel der legitimen Gewaltsamkeit" (Max Weber) einsetzt, beinhaltet die Politik ein ethisches Problem, müssen die Politiker berufsethischen Maßstäben genügen.
In seinem Vortrag "Politik als Beruf" zeigt Max Weber die Defekte des Machtbesitzes im politischen Geschäft; zugleich weist er den Weg in eine politische Ethik, welche die individuelle Verantwortung des Politikers an die Wohlfahrt des Gemeinwesens und seiner Bürger bindet. Angesichts der materiellen Orientiertheit der Politiker, ihrer Postenjägerei und bürgerfremden Politik sind die Einschätzungen Max Webers nach wie vor von analytischer Kraft und sollten für jeden Politiker und politisch Interessierten "Pflichtlektüre" sein.



Max Weber
Wissenschaft als Beruf

Eingel. u. hrsg. von Klaus H. Fischer
1994, 73 S., Pb., Format 11x17cm, 16,30 Euro
ISBN 978-3-928640-05-3

Max Weber (1864-1920) trat auf den Gebieten der Nationalökonomie und Soziologie nicht nur als umfassend gebildeter und einflußreicher Fachwissenschaftler, sondern gleichfalls — über "sein" Fach hinausgreifend — als engagierter Befürworter der verantwortungsethischen Gebundenheit des Wissenschaftlers hervor: Jeder, der die Wissenschaft als Beruf ausübt, hat die Gesamtverantwortung für das, was er tut.
Max Webers "Wissenschaft als Beruf" ist der Versuch, der Wissenschaft ihre ursprüngliche Bedeutung für die menschliche Lebensführung zurückzugeben. Obgleich die Wissenschaft keine Antwort auf die existentielle Frage Tolstois gibt, "Was sollen wir tun? Wie sollen wir leben?", leistet sie dennoch einen wichtigen Beitrag zum praktischen und persönlichen Leben.


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